DJM Tag 1

Text: Sabine Büscher; Bilder: HSV, Andrea Schneider 

 

Da die Altersklasse 13 in diesem Jahr eine weitere Runde beim Mehrkampf schwimmen musste, fuhr Trainerin Andrea Schneider mit einer vergleichsweise kleinen Gruppe zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften nach Berlin.

8 Sportler*innen kämpften sich erfolgreich durch den neuen „Road to DJM“ Prozess. Darunter selbstredend unsere erfolgreichste Sportlerin, Hannah Schneider. Für die 18-Jährige die letzten Deutsche Jahrgangsmeisterschaften. Auch wenn ihr Saisonhöhepunkt mit der Jugend Europameisterschaft im Juli noch folgen wird, ist sie fest entschlossen, sich auch in diesem Jahr in ihrem „Wohnzimmer“ nicht hintenanzustellen. Am ersten Tag standen für sie die 50 Meter Brust an. Bei ihrer ersten Teilnahme im Jahr 2021 schwamm sie mit einem gebrochenen Fußzeh und konnte damals „nur“ die 200 Meter Brust gewinnen. Danach schaffte sie das Kunststück in jedem Jahr alle 3 Bruststrecken siegreich zu beenden. Diese Serie soll auch in diesem nicht reißen. Souverän zog sie als schnellste ins nachmittägliche Finale, konnte sich dort nochmal steigern und holte sich Titel Nummer 1. In 0:32,25 schwamm sie die schnellste Zeit der heutigen Veranstaltung.    

Für ihr Abschlussjahr wünschte sich Hannah die Teilnahme an den Staffelwettkämpfen, die es so noch nie gab bei den Jahrgangsmeisterschaften. Die anderen Mädchen ließen sich nicht lange bitten und so folgte für Flora Reimertz, Hannah, Frida Zeisberger und Arina Meyer noch die 4x100 Lagen Staffel am Nachmittag. Frei vom Druck des Einzelstarts schwammen die jungen Damen ganz hervorragend und verbesserten sich von der 13ten Meldezeit auf den 10 Platz.

Weiterer Medaillen Aspirant war am ersten Tag Franz Markutzik. Das sich die Titelflut vom Vorjahr nicht wiederholen ließe, war allen klar und so konzentriert sich Franz in diesem Jahr auf weniger Strecken. Am ersten Tag stand gleich die 1500 Meter auf dem Plan. Franz schwamm beherzt und teilte sich sein Rennen gut ein. Am Ende sprang mit 17:14,62 eine neue Bestzeit und eine Bronzemedaille für ihn heraus. Ein sehr guter Auftakt für Franz.  Ebenfalls auf 1500 Meter am Start Oskar Reimann. Oskar schwamm ebenso gleichmäßig und offensichtlich sehr engagiert. Dies raubte ihm etwas die Kraft für einen Endspurt und er blieb in 17:44,15 knapp über seiner Bestzeit.

Arina Meyer war bisher die Entdeckung der Saison. Vor Ostern noch, krank mit längerem Trainingsausfall, konnte sich die fleißige, penible Arbeiterin so hervorragend zurückkämpfen, dass sie gleich mehrere Pflichtzeiten für die DJM schaffte. Unglücklicherweise war sie in der letzten Woche noch einmal krank, so dass ihr die Kraft beim ersten Start, den 50 Meter Brust noch etwas fehlte. In 35,70 blieb sie etwas über ihrer Bestzeit.

 

Am Ende dieses Beitrags, aber als erste im Becken aktiv war Frida Zeisberger. Sie hatte die schwere Aufgabe, den Wettkampf mit 200 Meter Schmetterling zu beginnen. Diese Strecke verzeiht keine Trainingsausfälle und davon hatte Frida in diesem Jahr aus verschiedenen Gründen leider zu viele, um sich auf der langen Schmetterling Strecke zu behaupten und so blieb sie etwas unter ihren Möglichkeiten. Aber schon in der Staffel konnte sie sich über die kürzere 100 Meter Schmetterling wieder beweisen und und zu dem tollen Mannschaftsergebnis beitragen. Am Mittwoch stehen die 50 Meter Schmetterling auf dem Programm.