DJM Tag 4


Text: Büscher Bilder: HSV, Schneider  

 

Am vorletzten Tag der DJM wurde heute ein bisschen Schwimmgeschichte geschrieben, auf jeden Fall HSC-Geschichte.

Hannah hatte heute den letzten Start ihrer Karriere im Rahmen der Jahrgangswertungen. Das große Ziel dieser Woche war einmal mehr alle Brust Titel zu gewinnen. Während sie in den Vorjahren auch auf den Lagen- und Schmetterlingstrecken meldete, ließ sie in diesem Jahr alle anderen Disziplinen außen vor und konzentrierte sich ausschließlich auf die 50, 100 und 200 Meter Brust. Nach den Siegen auf den kürzeren Strecken standen zum Abschluss die 200 Meter auf dem Programm. Die Strecke, die sie bereits fünf Mal in Folge gewann. Just auf dieser Strecke führte aber die Jahrgangsbestenliste eine Konkurrentin aus Potsdam an, die bei den offenen Deutschen Meisterschaften vor Hannah finishte. Diese letzte Aufgabe war entsprechend sehr anspruchsvoll. Im Vorlauf schwamm Hannah auf den zweiten 100 Meter mit Handbremse und ging als dritte ins Finale. Hier wurden aber alle Bremsen gelöst und Hannah machte von Beginn an klar, dass es einfach keine Option ist nicht zu gewinnen. Nach 100 Meter noch fast gleich auf, zog sie auf der 3 Bahn unwiderstehlich davon und ließ auch auf der 4ten Bahn nichts mehr anbrennen. Spiel, Satz, Sieg Hannah Schneider. 5 Jahre in Folge alle 3 Brusttitel, im ersten Jahr mit gebrochenem Zeh „nur“ der Titel in 200 Meter, davor Mehrkampfsiegerin im Brustschwimmen. Im Jahrgang 2008 findet in Schwimmdeutschland im Brustschwimmen seit 2019 ausschließlich Hannah Schneider statt und das im Trikot des Hofheimer Schwimmclub. Liebe Hannah, Danke dafür und weiter viel Erfolg bei den Jugend Europameisterschaften und für alles, was noch kommt.  

 

Zwangsläufige standen alle anderen HSCler heute etwas im Schatten und hatten nichtsdestotrotz wichtige Strecken zu schwimmen. Für Marlene standen heute die 800 Meter auf dem Programm. Vom Start weg war sie gut unterwegs und auf Bestzeitkurs. Leider verlor sie zwischen 500 und 700 etwas den Zug und auch ein schöner Endspurt reichte dann doch nicht mehr ganz, in 9:55,17 blieb sie doch knapp über Bestzeit. Morgen hat sie eine neue Chance auf 1500 Meter.

Maximilian Hartmann hatte die 200 Meter Brust auf dem Plan. Maxi ist eine arge Wundertüte dieses Jahr. Beim Qualifikationsmeeting in Darmstadt konnte er eine sensationelle 2:33 schwimmen, konnte aber das Gefühl offensichtlich nicht abspeichern und wenn man im Brustschwimmen die Brechstange auspackt, wird meist nichts daraus. In 2:40 blieb er leider heute weit darüber und war selbst etwas ratlos und die Trainerin ebenso. Hier gilt es in der nächsten Saison mehr Stabilität in die Technik zu bekommen.

Franz schwamm heute zunächst die 400 Meter Kraul. Hier konnte er sich als zweiter für das Finale qualifizieren. Bei den 200 Meter Brust im Anschluss war er eventuell nicht mehr ganz so frisch und schwamm in 2:37,40 auf den 10. Platz.

 

Am Nachmittag stand für ihn als letzten Start dieser Woche das 400 Meter Freistil Finale an. In Franzmanier hat er alles, was er hat in die Waagschale geschmissen. Am Ende stand in 4:20,97 eine neue Bestzeit zu Buche, was aber leider nicht ganz zum Podium reichte, Platz 4 zum Abschluss für Ihn. Für die Jungs sind damit die Meisterschaften beendet, Oskar, Maxi und Franz werden aber in 2 Wochen zu den Deutschen Freiwassermeisterschaften fahren, um sich auf den langen Strecken zu beweisen.